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Scripps Wissenschaftler aus Florida decken das molekulare Geheimnis von kurzen, intensiven Workouts auf


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Dieser Beitrag geht auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse des Scripps Research Institute ein, die gerade auch für high-intensity intervall Trainings (HIIT) wie Freeletics von sehr großem Interesse sein dürften.

In den letzten paar Jahren wurden die Vorteile von kurzen, intensiven Workouts sowohl von Wissenschaftlern als auch von Sportskanonen als eine Art metabolisches Allheilmittel gepriesen – ein Allheimittel das eine bessere Gesamtfitness, eine bessere Kontrolle über den Blutzucker und die Gewichtsreduzierung bieten soll. Und das alles in Zeiten von gerade mal 7 Minuten ein paar Mal die Woche.

In einer neuen Studie konnten die Wissenschaftler vom Florida Campus des The Scripps Research Institute (TSRI) bestätigen, dass intensive Workouts aus molekularer Sicht etwas ganz Einzigartiges an sich haben: das Aktivieren eines einzelnen Proteins.

Die Studie, die vor Kurzem vom The EBMO Journal veröffentlicht wurde, offenbaren die Wirkungen eines Proteins bekannt als CRTC2.

Die Wissenschaftler waren in der Lage aufzuzeigen, dass CRTC2 nach einem hoch intensiven Training, welches die ‚Fight-or-flight-Reaktion‘ (Kampf oder Flucht) des sogenannten sympathischen Nervensystems heran zieht, zwei Signale von unterschiedlichen Bahnen integriert – der Adrenalin Bahn under der Kalzium Bahn – um Muskelanpassung und –wachstum nur in den kontrahierenden Muskel zu lenken.

Indem Mäuse verwendet wurden, die durch genetische Veränderungen unter gewissen Bedingungen CRTC2 abgaben, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass molekularische Veränderungen auftraten, die trainierte Muskeln nachahmten obwohl keine Training stattgefunden hatte.

„Während eines intensiven Workouts wird das sympatische Nervensystem angeschaltet, aber viele hatten geglaubt, dass es nicht spezifisch genug sei, um gewisse Anpassungen in trainierten Muskeln zu fördern,“ sagt Michael Conkright, PhD, ein TSRI Dozent der die Studie leitete. „Unsere Befunde zeigen, dass es nicht nur auf die spezifischen Muskeln abzielt, sondern diese aufwertet; die Langzeit Vorteile stehen in Beziehung zur Intensität des Workouts.“

Mobilisierung von Resourcen

In den genetisch veränderten Tiermodellen resultierte dies in einem Muskelzuwachs von ungefähr 15%. Metabolische Parameter, welche die Menge an verfügbaren Treibstoff für die Muskeln angeben, stiegen ebenso stark an: Triglyzeride stiegen um 48% an, während die Glykogenspeicher um verblüffende 121% zunahmen.

In einem Belastungstest verbesserten sich die genetisch veränderten Tiere um 103% nachdem das Gen aktiviert wurde, im Gegensatz zu lediglich 8,5% Verbesserung bei normalen Tieren.

„Stellen Sie sich sich das Adrenalinsystem als etwas vor, das Resourcen mobilisiert wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit, sagen wir mal einem Bären begegnen; wir haben heraus gefunden, dass Sie das System bereit macht für die nächste Begegnung mit einem Bären,“ sagt Conkright.

Die neuen Befunde öffnen die Tür für eine Bandbreite an potentiellen Trainingsverbesserungen.

„Nichts kann Training ersetzen. Jedoch konnten wir die Leistung in tierischen Modellen lediglich durch die Aktivierung eines einzelnen Proteins verbessern,“ sagt Wissenschaftler Mediziner Nelson E. Bruno, PhD, der Hauptverfasser der Studie und Mitglied des Conkright Labors. „Wir suchen jetzt nach molekularen Therapeutiken, die das CTRC2 Protein aktivieren, sodass sogar ein durchschnittliches Training potentiell verbessert und vorteilhafter gestaltet werden kann.“

Die Studie kann hier eingesehen werden: http://emboj.embopress.org/content/33/9/1027

Weitere Informationen zum Scripps Research Institute (TSRI) findest Du hier www.scripps.edu. Den original Artikel in Englischer Sprache findest Du hier: http://www.scripps.edu/news/press/2014/20140605conkright.html

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Hinweis:

Es handelt sich bei dem Artikel oben um (m)eine Übersetzung aus dem Englischen. Ich bin weder Mediziner noch professioneller Übersetzer. Daher hat diese Übersetzung keinen Anspruch auf inhaltliche Richtigkeit. Es gilt das englische Original. Mein Anliegen war lediglich, denen die nicht so gut mit dem Englischen vertraut sind, einen ersten Eindruck zu diesen interessanten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu geben.
Foto von fsecart

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